3. Mai – Internationaler Tag der Pressefreiheit

Rainer Nowak,
Herausgeber und Chefredakteur Die Presse

Die Pressefreiheit ist leider mehr als in Gefahr als wir ahnen. Immer häufiger werden Gegenpositionen bekämpft statt sie verstehen zu wollen. Immer häufiger werden Meinungen, die der eigenen widersprechen, verdrängt. Pluralität ist aber der Sockel für Pressefreiheit.

Walter Hämmerle,
Chefredakteur Wiener Zeitung

Pressefreiheit ist eigentlich eine einfache Sache. Ihr Fundament sind Freiheit und Unabhängigkeit verbunden mit Verantwortung. Alles glasklar. Wenn da nur nicht die Unübersichtlichkeiten des Alltags wären, wo einfache Dinge und glasklare Prinzipien plötzlich zu einem schwer durchschaubaren Mischmasch verschwimmen. Die größten Gefahren resultieren deshalb manchmal aus schlampigen Verhältnissen. Das ist bei der Pressefreiheit nicht anders als in allen anderen Lebensbereichen.

Markus Stefanitsch,
Chefredakteur BVZ

Die Pressefreiheit geht einher mit der Meinungsfreiheit. Beides garantiert uns Selbstbestimmung und ein freies Leben. Gemeinsam müssen wir stets achtsam daran arbeiten, dieses hohe Gut für unsere Gesellschaft und die nächsten Generationen zu bewahren.

Hubert Patterer,
Chefredakteur Kleine Zeitung

Pressefreiheit beginnt bei der geistigen Unabhängigkeit. Erst dann kommt die politische und wirtschaftliche.

Armin Thurnher,
Herausgeber Falter

Die Pressefreiheit ist historisch nicht vom Kampf um bürgerliche Freiheiten zu trennen. Vor mehr als 200 Jahren pochte dieser Kampf gegen die feudale Geheimpolitik auf zwei Rechte: nach dem zu fragen, was man nicht weiß, und das zu sagen, was man weiß. Beides ist heute so wichtig wie damals.

Sophie Lauringer,
Chefredakteurin Der Sonntag

„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?“ Das war das vertonte Leitmotiv der Studentenbewegung des 19. Jahrhunderts. Es ging den jungen Revolutionären um geistige Freiheit, die Pressefreiheit gehörte dazu. Der SONNTAG ist als christliche Zeitschrift in einer säkularen Medienlandschaft eine Stimme der Hoffnung und des Vertrauens in die Zukunft. Dazu zählt für uns selbstverständlich auch die Meinungsfreiheit. Dazu bekennt sich der SONNTAG, denn wie heißt es im Refrain des Liedes: „Es bleibet dabei, die Gedanken sind frei“ – übrigens nicht nur am Tag der Pressefreiheit.

Walter Fahrnberger & Daniel Lohninger,
Chefredakteure NÖN

Wir Journalistinnen und Journalisten garantieren, dass in den Regierungsstuben im Staat, in den Bundesländern sowie in den Städten und Gemeinden auf die Menschen und deren Bedürfnisse, Hoffnungen, Wünsche und Sorgen nicht vergessen wird. Wir sind die Anti-These zu den Bubbles in den Online-Communitys. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass professioneller und selbstbewusster Journalismus heute wichtiger ist denn je.

Sebastian Rauch,
Chefredakteur NEUE Vorarlberger Tageszeitung

Unsichere Zeiten erfordern sichere Informationen, die von unabhängigen Journalistinnen und Journalisten aufgearbeitet, hinterfragt, analysiert und eingeordnet werden. Zum Wohle der Bevölkerung und der Demokratie.

Christian Haubner,
Chefredakteur Oberösterreichisches Volksblatt

Zeitungen und Magazine sind mit ihren professionellen Journalistinnen und Journalisten sehr wesentlich für einen funktionierenden gesellschaftlichen Diskurs. Journalistische Sorgfalt, seriöses Arbeiten nach ethischen Grundsätzen sowie regionale Verankerung sind Qualitätsmerkmale von Medien, die durch nichts ersetzt werden können.

Manfred Perterer,
Chefredakteur Salzburger Nachrichten

Seit es sie gibt, ist die Pressefreiheit immer wieder Gefahren ausgesetzt. Die jüngste geht von all jenen politischen und wirtschaftlichen Kräften aus, die sich ihre eigene mediale Welt erschaffen möchten. Zu dieser Strategie zählt auch, die Glaubwürdigkeit der unabhängigen Zeitungen gezielt zu unterminieren. Auch vor Österreich macht diese „Breitbartisierung“ nicht Halt. Ihr müssen wir entgegenwirken.

Martina Salomon,
Chefredakteurin KURIER

Am Tag der Pressefreiheit bedanken wir uns bei unseren Leserinnen und Lesern – auch dafür, dass sie einen fairen Preis bezahlen. Eine solide wirtschaftliche Basis ist die wichtigste Voraussetzung, damit Journalistinnen und Journalisten wirklich unabhängig berichten können.

Alois Vahrner,
Chefredakteur Tiroler Tageszeitung

Meinungsfreiheit und mit ihr auch die Pressefreiheit sind essenziell für jede Demokratie. In einer Zeit, in der die so hart erkämpften Grundrechte vielfach, auch bei uns, unter Druck kommen, gilt es die Grundrechte mit aller Kraft zu verteidigen. Die Menschen müssen sich in einer Zeit von Fake News auf die Richtigkeit von Meldungen verlassen können. Genau das garantieren unabhängige Medien mit ihren kritischen Journalistinnen und Journalisten mit genauer, professioneller Recherche. Freie Medien garantieren Meinungsvielfalt statt Manipulation und sie berichten unter Einhaltung ethischer Richtlinien. Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, was ist Faktum und was Fake. Was läuft gut und was nicht. Wir Medien stellen Öffentlichkeit her für soziale oder ökologische Fragen und wir sind objektiver Mittler demokratischer Diskussionsprozesse. Für die vom VÖZ zum Internationalen Tag der Pressefreiheit gestellte Frage „Was wäre, wenn es nur eine Meinung gäbe?“ gibt es nur einer Antwort. Das darf in Österreich nie mehr wieder zutreffen!

Christian Rainer,
Herausgeber und Chefredakteur Profil

Wie viel profil hat Ihre Meinung? Ohne Pressefreiheit gar keines.

Martin Kotynek,
Chefredakteur Der Standard

Gut informiert sein, mitreden können, den Überblick behalten, sich ein eigenes Bild machen – das ist gerade jetzt essenziell. Unverzichtbar ist dafür faktenbasierter, unabhängiger Journalismus.

Gerold Riedmann,
Chefredakteur Vorarlberger Nachrichten

Die freie, unabhängige Berichterstattung ist keine Selbstverständlichkeit. Ein hohes Gut, das auch in Europa, im Alltag aber auch in Österreich und dem eigenen Bundesland verteidigt werden muss.

Marius Perger,
Herausgeber und Chefredakteur Börsen-Kurier

Was den freien Zugang zu unabhängiger, objektiver und fundierter Information anbelangt, sind wir als Österreicher im 21. Jahrhundert in einer privilegierten Lage. Denn eine freie Presse war im Lauf der Geschichte nur eine Ausnahme und ist global auch heute noch nicht selbstverständlich. Umso mehr sollten wir sie schätzen. Und umso mehr sind wir verpflichtet, sie zu schützen - hierzulande und weltweit.

Kathrin Gulnerits,
Chefredakteurin NEWS

Pressefreiheit ist ein Privileg. Eine Errungenschaft. Jedenfalls keine Selbstverständlichkeit. Es braucht Wachsamkeit, denn unabhängige Medien sind für unsere demokratische Gesellschaft essentiell und ein wichtiges Korrektiv. Das sollte uns immer bewusst sein. Nicht nur an einem Tag wie heute. Nicht nur beim Blick auf Österreich. Denn Pressefreiheit ist auch in Europa nicht mehr selbstverständlich. Und auch das geht uns alle an.

Bevor Sie den essen, schauen Sie genauer hin.
Warum schlucken wir dann alles, was uns
Social Media vorsetzt?

Informationen sind ein kostbares Gut, die genau geprüft werden sollten. Erst recht Nachrichten, deren Quellen wir nicht kennen. Die Mitglieder des VÖZ stehen für journalistische Qualität und Sorgfalt und bieten Ihnen überprüfte Informationen, auf die Sie sich verlassen können.

Der ist selbstgemacht.
Ihre Meinung auch?

Bots und Algorithmen im Netz nehmen immer mehr Einfluss darauf, welche Nachrichten Sie sehen – und welche nicht. Die Mitglieder des VÖZ ermöglichen Ihnen freie Auswahl bei Ihren Nachrichtenquellen und garantieren gut recherchierte Vielfalt: Ganz ohne Bots. Dafür mit journalistischer Haltung.

Manche Spinner erkennt man sofort.
Warum tun wir uns damit im Netz so schwer?

Fake News tragen keinen Alu-Hut. Und ihre Quellen wirken allzu oft auf den ersten Blick seriös. Bei den Mitgliedern des VÖZ ist Verlass darauf, dass sie nach den Regeln des Ehrenkodex der österreichischen Presse agieren.

Früher war ein Telegram
die schnellste Form der Information.
Heute der Desinformation?

Social-Media-Plattformen sind keine verlässlichen Nachrichtenquellen: Niemand überprüft, was dort verbreitet und geteilt wird. Umso wichtiger, dass Sie sich bei den Mitgliedern des VÖZ auf die Qualität der Informationen verlassen können.

Beim Boxen gibt es klare Regeln.
Im Netz nicht?

Hasspostings zerstören jede Chance auf einen Diskurs. Die Mitglieder
des VÖZ halten mit Meinungsvielfalt und professionellen Redaktionen dagegen. Und sorgen so für einen fairen Diskurs im Alltag und in moderierten Foren.

Dass diese Botschaft nicht ankommt, ist kein Wunder.
Aber wie ist das bei Ihren Werbebotschaften?

Werbung braucht ein qualitatives Werbeumfeld.
Die Medien des VÖZ schaffen mit journalistischer Sorg-
und Vielfalt verlässliche Inhalte, auf die LeserInnen und
Werbetreibende gleichermaßen vertrauen können.

Die Bots und Algorithmen
im Netz werden immer intelligenter.
Wir auch?

Algorithmen haben Einfluss darauf, welche Nachrichten Sie sehen – und welche nicht. Und nehmen damit Einfluss auf Ihre Meinung. Die Mitglieder des VÖZ halten dagegen: mit Vielfalt und gut recherchierten Informationen. Dank dieser journalistischen Fülle entscheiden Sie, womit Sie Ihr Hirn füttern.

Was interessiert mich in Österreich,
was irgendwo in China passiert?

Corona hat gezeigt, dass das Weltgeschehen nicht mehr vor unserer Haustüre haltmacht. Die Medien des VÖZ schreiben deshalb nicht nur, was in der Welt passiert, sondern auch, welche Auswirkungen das auf unser Leben vor Ort hat.

Die würden wir nie mit anderen teilen.
Aber warum ist das mit Fake News so?

Auf Social-Media-Plattformen werden millionenfach Nachrichten geteilt, deren Wahrheitsgehalt niemand überprüft hat. Die Mitglieder des VÖZ halten dagegen: Sie informieren nach journalistischen Standards, damit sie Fake News entlarven und nicht verteilen.

Ihre Information haben Sie von Google.
Ihre Meinung auch?

Eine Suchmaschine ist keine Nachrichtenquelle. Und doch hat sie Einfluss darauf, welche Nachrichten Sie finden - und welche nicht. Deshalb ist es gut zu wissen, dass hinter einer Information kein Algorithmus steht, sondern journalistische Leistung.

Dass die nicht mehr gut ist, sieht man sofort.
Bei Informationen ist das nicht so leicht.

Einer Information aus dem Netz sieht man nicht an, ob
sie wahr ist oder nicht. Die Mitglieder des VÖZ stehen für
journalistische Sorg- und Vielfalt, die Orientierung
erst ermöglicht.

Ihr Sonntagsbraten kommt aus der Region.
Ihre Nachrichten auch?

Die regionalen Medien des VÖZ stehen für Informationen aus
der Region - von Menschen recherchiert, die hier leben
und arbeiten. Damit Sie nicht nur wissen, was in der Welt passiert,
sondern auch vor Ihrer Haustüre.

Woher ein Influencer seine neuen Sneaker hat,
wissen Sie. Aber nicht, woher er seine
Informationen hat.

Influencer werden mitunter bezahlt, um die Meinung junger Käufer zu beeinflussen. Umso wichtiger, dass gerade junge Menschen durch eine unabhängige und objektive Berichterstattung lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Zurzeit irren die wildesten Verschwörungstheorien
durchs Netz. Sind Sie sicher, dass Ihre Pre-Roll
nicht das Gleiche tut?

Ihre Produkte verdienen ein qualitatives Werbeumfeld.
Die Medien des VÖZ stehen deshalb für journalistische Sorg- und
Vielfalt, der LeserInnen genauso vertrauen können wie alle,
die werben wollen.

Ihr Produkt testen Sie auf Herz und Nieren.
Wo Sie dafür werben nicht?

Ihre Produkte verdienen ein qualitatives Werbeumfeld.
Die Medien des VÖZ stehen deshalb für journalistische Sorg- und
Vielfalt, der LeserInnen genauso vertrauen können wie alle,
die werben wollen.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) startet mit einer neuen Gattungsmarketing-Kampagne, die die Leistung von Medienunternehmen verlegerischen Ursprungs für die Entstehung und Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft in den Vordergrund rückt und das Vertrauen in deren Medienmarken stärkt. 

Entwickelt wurde die Kampagne, die in Print, Online und Hörfunk für die Bereiche B2C und B2B geschalten wird, von der Agentur Jung von Matt/DONAU. Die neue Kampagne stellt die redaktionelle Qualität als Anker für Sicherheit und Vertrauen in den Vordergrund. In einer Welt der Informationsflut geben die Marken der VÖZ-Mitgliedsmedien verlässliche Orientierung – auch in unsicheren Zeiten. Dabei arbeitet die Kampagne mit einprägsamen Bildern und pointierten Headlines, die die Botschaft rasch verdeutlichen – unabhängige und objektive Informationsleistung ist eine unerlässliche Funktion von Medien verlegerischer Herkunft. Wie wichtig es ist, auf die Quelle bzw. die Medienmarke einer Nachricht zu achten, wird mit dem Claim „Du bist, was du liest.“ verdeutlicht.

Unter den Bewerbern um den Etat konnte sich die Agentur Jung von Matt/DONAU durchsetzen. 

„Wir freuen uns mit Jung von Matt/DONAU einen Partner gefunden zu haben, der mit der vorliegenden Kampagne die wesentlichen Differenzierungsmerkmale und somit die Stärken der österreichischen Zeitungen und Magazine herausgearbeitet hat. Gerade die erhöhte Informationsnachfrage und Nutzung der österreichischen Zeitungen und Magazine, print wie digital, während der Corona-Krise, haben aufgezeigt wie wichtig valide, verifizierte und verlässliche Nachrichtenangebote für unsere Gesellschaft sind“

so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger anlässlich des Kampagnenstarts. Fedja Burmeister, Geschäftsführer von Jung von Matt/DONAU, ergänzt:

„ ‚Du bist, was du liest.‘ verdeutlicht die Wichtigkeit journalistischer Arbeit. Wir alle leben in unseren Bubbles, die unser Denken und Handeln bestimmen und die geprägt sind von den Medien, die wir konsumieren. Die Mitglieder des VÖZ stehen für eine unabhängige Berichterstattung und schaffen so erst echte Orientierung. Wir freuen uns diese Kampagne umsetzen zu dürfen“.

Die Kampagne startet Mitte Juli 2020 und ist für eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt. Schaltungen sind für die Bereiche B2C und B2B in Print, Online und Hörfunk vorgesehen.

Das Vertrauen in Zeitungen und
Zeitschriften steigt weiter an.

Quelle Grafiken 1-3: Gallup Institut/Medienhaus Wien
Quelle Grafiken 4-7: All-Media Report 2018

Eine Initiative des VÖZ
und seiner Mitglieder.

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